FÜR DIE OHREN

7 Gründe warum ich deutsche Musiker mag:

Meine erste CD bekam ich zu meinem 13ten Geburtstag. Ich weiß, relativ spät, aber bis dahin plünderte ich die Musik von meinem Bruder und meinem Papa. Doch dann wurde ich Fan von den Killerpilzen! Ganz ehrlich, die waren echt süß…und es war deutsche Musik.

Anschließend begann ich meinen Musikgeschmack weiter zu entdecken und bezeichnete von den Jonas Brothers über die Foo Fighters, Die Ärzte, die Sportfreunde Stiller, die Donots, Coldplay bis hin zu Madsen, alles mal als meine Lieblingsband. In den Jahren der musikalischen Selbstfindung hatte ich also durchaus Freude an englischer Musik.

Hängen geblieben bin ich aber bei Clueso, Bosse, Thees Uhlmann, Annemaykantereit, Von Wegen Liesbeth, KIZ oder Kraftklub. Alles nur Männer. Alles nur deutsche Musik.

Ehrlich in meiner Playlist finden sich gerade mal 3 Frauen und englische oder französische Musik ist nur in der Minderheit vorhanden und wird nahezu nie abgespielt. Bands, die ich neu für mich entdecke, sind immer nur deutsch-singende Männer. Bin ich ein Musik-Nazi?

Vielleicht, aber ich habe versucht, ein bisschen Licht in diese Musik-Eintönigkeit zu bringen:

1. Sprache

Ganz klar, es ist meine Muttersprache. Ich höre und verstehe, ohne nachzudenken. Es ist super einfach den Text ganz allgemein zu verstehen. Es kostet mich keine Mühe zu hören, was mir der Künstler grundsätzlich sagen will. Den Inhalt zu verstehen ist schon Punkt 2.

2. Texte

Statt mir die Texte erst übersetzen zu müssen, kann ich direkt darüber nachdenken, wie ich sie für mich verstehen kann. Wie sie mich aufheitern, persönlich ansprechen, runter ziehen oder völlig begeistern. All die Musiker, die ich so regelmäßig höre, schreiben außerdem meistens ihre Texte selbst und sie schreiben mir direkt aus der Seele.

3. Männer 

Ich mag Männer. Männer finde ich attraktiver und Männer die singen können sowieso. Ich mochte meine Lehrer lieber als meine Lehrerinnen, hatte mehr Freunde als Freundinnen und hatte schon immer das Gefühl, das ich mit Männern einfach besser klarkomme. Vielleicht habe ich da ein persönliches “Problem”, aber männliche Sänger haben für mich irgendwie mehr Präsenz.

4. Stimmen

Neben Auftritt und Text finde ich die Stimme auch relativ relevant beim Singen. Und männliche Stimmen gehen mir einfach viel mehr unter die Haut. Die Krönung ist da natürlich Henning May, der Töne raushaut, von denen manche nach 10 Jahren Kettenrauchen nur träumen können. Tiefe Töne sind einfach emotionaler und angenehmer als weibliche, oftmals echt hohe Stimmen.

5. Konzerte

Hier kommt die Optik, die Stimme, der Text, die Stimmung im Gesamtbild einfach zusammen und ist nahezu unschlagbar. Selbst ein Bosse, den viele für emotional und negativ halten, liefert eine Tanzparty, bis man schweißnass ist.
Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich auch schon Konzerte von Frauen beigewohnt habe, die mich grundsätzlich überzeug,t aber meistens nicht ganz so mitgerissen haben.

6. Eintönigkeit

Ist nicht vorhanden. Es ist alles deutsch und es sind immer Männer. ABER jeder hat andere Themen, andere Bands & Instrumente und eine andere Art mich zu begeistern. Selbst die Alben eines Interpreten kann ich 5 Mal nacheinander hören, ohne die Lust zu verlieren. Vielleicht bin ich auch anspruchslos.

7. Vorhandensein

Das Angebot an männlichen Musikern ist einfach deutlich größer als das weiblicher Musiker. Wie in vielen Bereichen dominieren mal wieder Männer – zu meinem Vergnügen.

Ist eure Musiksammlung vielleicht genauso “eintönig”? Oder eben gerade nicht? Welche Musik reizt euch und wie findet ihr neue Interpreten?

Ich bin gespannt!

ahoi-katharina

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