SCHLUSSPFIFF

Auslandsaufenthalt Endrunde:

Die zweite Hälfte des Praktikums verging gefühlt nicht ganz so schnell wie die Erste, aber dennoch verging die Zeit wirklich rasch. Auch in den letzten Wochen habe ich wieder einiges erlebt und möchte das noch einmal kurz zusammenfassen.

Anfang November besuchte mich erst eine Freundin aus Chemnitz und dann eine Freundin aus Leipzig. Das eine Wochenende war lang und sonnig. Wir konnten baden gehen, auf dem Balkon essen und bis abends draußen sitzen und quatschen. Das andere Wochenende war kurz und verregnet. Wir boten in Cannes dem Sturm die Stirn, spazierten im Regen die Promenade entlang und schauten Teeniefilme am Abend. Beide Wochenenden waren toll, haben mir die Zeit versüßt und verkürzt und ich habe eure Gesellschaft genossen!

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Anschließend war die Besuchszeit erst mal vorbei. Die einsamen Tage und das an manchen Tagen sehr trübe Wetter waren nicht ganz so leicht auszuhalten. Ich habe viel geskypt, telefoniert und Briefe geschrieben. Jede Nachricht war mir willkommen! Doch die Sonne ließ mich nicht im Stich und holte mich schon bald aus dem kleinen Tief heraus. Mit besserem Wetter verbrachte ich auch wieder mehr Zeit an der frischen Luft und spazierte die Promenade entlang, bummelte durch die Geschäfte, besuchte einige Museen oder machten einen herrlichen Ausflug nach Menton.

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Ende November begann eigentlich der Advent, in Frankreich spielt das jedoch keine Rolle. Also ließen sie sich mit den Weihnachtsdeko-Vorbereitungen noch ein wenig Zeit und ich bestaunte täglich die Veränderungen und verrückten Ideen der Franzosen. Die Brunnenfigur als Weihnachtsmann, alle duftenden Tannen mit weißem Zeug eingesprüht und ein weißer Teppich als Schneelandschaft. Ich war erschrocken und begeistert zugleich. Doch bevor alles fertig war, kam ich am ersten Adventswochenende der Einladung meiner Kollegin nach. So konnte ich den Adventssonntag in familiärer Atmosphäre bei Königsberger Klopsen und mit der Eisenbahn spielend im Kinderzimmer ihrer 3 jährigen Tochter verbringen. Das war ein klasse Wochenende und gab mir Motivation für die letzten drei Wochen.

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Im Dezember öffnete dann der Weihnachtsmarkt. Das war so erfrischend anders und trotzdem weihnachtlich, das ich es einfach nur super fand. Blauer Himmel, Palmen und Weihnachtslieder passen für mich jetzt einfach zusammen und ich hatte wirklich Spaß diese Art von Vorweihnachtszeit kennenzulernen. Ich hab mich jeden Morgen und Abend an den weißen Tannen dem großen Riesenrad und den bunten Lichtern erfreut und so vergingen die letzten Arbeitstage super schnell. Es gab nicht mehr allzu viel zu tun, ich gab noch eine Runde Gebäck aus (allerdings gekauft, die Küchenutensilien erlaubten es nicht zu backen) und wurde freundlich verabschiedet. Praktikum OverAndOut – Memo an mich selbst: Mach nie wieder ein Praktikum!

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Als krönenden Abschluss konnte ich am letzten Adventswochenende meinen großen Bruder in Nizza begrüßen. Darauf hatte ich mich wirklich riesig gefreut, denn ich konnte ihm ‘meine’ Stadt zeigen. Wir nutzten die 2 Tage ausgiebig für Sightseeing, leckeres Essen und gemeinsames Chillen. Aber auch für Koffer packen, putzen und Wohnungsübergabe. Nach einem letzten Au Revoir an das wunderbar blaue Mittelmeer und mein ins Herz geschlossenes Nizza ging es dann doch zum Flughafen. 15.30 Uhr Abflug, 17.30 Uhr Landung.

Gesehen: Cannes, Menton

Daumen Hoch: für den sonnigen Weihnachtsmarkt – gute Laune pur!

Daumen Runter: für das Praktikum – es war zu lang, zu eintönig

Am Coolsten: der Ausflug nach Menton

Ich Vermisse Am Meisten: Menschen, Gesellschaft, Gemeinschaft

Bestes Essen: Bratkartoffeln nach Papas Art

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Damit ist mein Auslandsabenteuer beendet. Seit gestern bin ich zurück in Deutschland. Ich hoffe, ich erfriere hier nicht und kann euch weiter mit ein paar Beiträgen unterhalten. Ich werde die Zeit jetzt erst mal genießen und wünsche euch schon mal tolle Weihnachtstage!

ahoi-katharina

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