JAHRESRÜCKBLICK

Je älter man wird, desto kürzer werden die Jahre! Es ist schlimm, das schon mit 24 sagen zu müssen. Aber es ist ein Grund mehr, die Zeit zu genießen und die schönsten Momente von 2016 noch mal zusammenzufassen.

Januar

Den letzten Silvesterabend habe ich mit meinen Freunden in Chemnitz verbracht – erst bei einem Kumpel und dann im Weltecho in das neue Jahr getanzt. Es war ein langer und lustiger Abend, der mich nicht davon abgehalten hat das Jahr 2016 mit einem Ausflug in den Leipziger Zoo zu beginnen – Jahreskarte sei Dank! Der Januar war dann ein ganz normaler halbwegs erträglicher Uni-Monat. Es gab 2 Highlights: Zum einen das Kraftklub Konzert in Zwickau und zum anderen der Geburtstag meines über alles geliebten Patenkindes. Und das ist keine Untertreibung – der kleine Mann ist wirklich ein super Typ und dieses Jahr schon 2 geworden. Das war echt ne gute Party mit jeder Menge Spaß, Kissenschlachten und tollem neuen Spielzeug für Klein&Groß.

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Februar

Das war ein weniger erträglicher Uni-Monat: Prüfungsphase! Es gab also eigentlich nur Arbeit und Lernen und nebenbei noch die Hochphase unseres Forschungsvertiefungs-Moduls, die Erhebung. Nebenbei waren wir noch auf Wohnungssuche und konnten diese relativ schnell ziemlich erfolgreich abschließen. Mehr ist nicht passiert, der Februar ist aber ja auch kurz.

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März

Der März war zwar vollgestopft von nervigen Hausarbeiten, aber Dank meines Umzugs, der Buchmesse und Ostern war es trotzdem ein sehr toller Monat. Außerdem habe ich da schon meine Zusage für mein Praktikum erhalten. Der Umzug verlief wie am Schnürchen, die Buchmesse in Leipzig war auch ein echt toller Tag, der gut von der Arbeit abgelenkt hat und Ostern ist Dank der jährlichen Familienzusammenführung fast so schön wie Weihnachten. Ja ich bin ein Familienmensch und ja ich liebe Feiertage. Ich denke dies bedingt sich. Doof im März war ein kurzer intensiver Krankheitsausbruch, der mich für ein paar Tage ans Bett gefesselt hat.

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April

Auch der April war abwechselnd mit Arbeit und Uni gefüllt. Aber die Wochenenden hatten einiges zu bieten: Ich hatte mein 5-jähriges Klassentreffen, manmanman die Zeit rennt. War echt spannend die ganzen Chaoten mal wieder zu treffen. Dann gab es eine Überraschungsparty zum Geburtstag meiner Cousine – das war auch ein ziemlich lauter und lustiger Tag! Und das Beste im April war wohl das Konzert von Annenmaykantereit in Leipzig. Ich liebe diese Band und die Vorband – Von Wegen Lisbeth – mittlerweile auch. Genial!

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Mai

Der Mai ist super! Das Wetter wird besser und es gibt ausreichend Feiertage um ausreichend Zeit für schöne Dinge zu haben. Deswegen verbrachte ich ein paar Tage in Cottbus bei meinem Cousin, der mit ziemlich vielen Menschen in einem ziemlich alten Haus ziemlich alternativ wohnt – ich liebe es! Dort ist wirklich alles immer so entspannt, dass es sich jedes Mal anfühlt wie Urlaub. Richtig Urlaub habe ich trotzdem noch gemacht, nämlich in Prag. Darüber hatte ich hier schon berichtet. Dann habe ich meinem Bruder in Dresden noch einen Besuch abgestattet und den Geburtstag meines Freundes mit einem ausgiebigen Raclette-Abend gefeiert. Zum Abschluss habe ich noch ein paar Events auf dem Katholikentag in Leipzig besucht und sehr viele gute Freunde getroffen. Wenn das kein sehr voller, sehr guter Monat war, dann weiß ich auch nicht.

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Juni

Es wird Sommer! Und der ist zum Feiern da: Ich feierte das Abitur meines Cousins, den Geburtstag meiner beiden Opas, den Fußball und die Musik auf dem Kosmonaut-Festival. Highlight ist hier natürlich das Festival. Es gab geniale Bands und eine tolle Stimmung. Außerdem war das Wetter so abwechslungsreich wie die Musiker – wir konnten im See baden und wurden von strömenden Regen auf den Fahrrädern erwischt. Das war ein gelungenes Wochenende. Im Juni begab ich mich außerdem auf die Reise nach Dänemark.

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Juli

Anfang Juli war ich immer noch in Dänemark. Aber auch darüber habe ich hier schon ausführlicher berichtet. Der Juli war der zweite Prüfungsmonat des Jahres, aber in der Sonne lässt es sich viel leichter lernen und deswegen kann ich mich nicht erinnern, dass es stressig war. Zum Abschluss gab eine tolle Doppelgeburtstagsfeier mit super Wetter, genialem Buffet, leckeren Getränken und Lagerfeuer.

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August

Im August war ich frei. Frei von Uni und frei von Arbeit und nutze die Zeit mich auf das Ausland vorzubereiten. Und zwar in dem ich Zeit mit meinen Lieblingsmenschen verbrachte. Ich besuchte mit meinen Eltern ein Konzert von Louane und mit meinem Freund das Konzert von Von Brücken. Mit meinem Patenkind eroberte ich ein Hüpfburgfest und den Tierpark und mit meiner Cousine traf ich mich einfach zum Quatschen. Mit der Familie meines Freundes verabredete ich mich noch mal zum Grillen und zum Paddeln im Spreewald. Und mit meinem Bruder traf ich mich zu gemeinsamen Arztbesuchen in der Heimat – auch er ging ins Ausland. Mit meinen Freunden verbrachte ich einen letzten lustigen Grill- und Spieleabend in Chemnitz. Und dann hatte ich viele tolle Erinnerungen gesammelt und traurige Abschiede überstanden und setzte mich am 29. August ins Flugzeug.

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September

Die erste Septemberwoche verbrachte ich mit meinem Freund in Nizza. Das war zauberschön! Super heiß, super aufregend, super super. Ich genoss es meine neue Heimat mit ihm zu erkunden und gleich einen Urlaub daraus zu machen. Doch er flog heim und ich startete mein Praktikum. Das war ganz nett. Das Beste: Ich lernte Clarence kennen und wir machten jedes Wochenende einen Ausflug oder gingen an den Strand. So entdeckten wir île Saint Marguerite, Grasse und Antibes, aßen Pizza, tranken Mojito und ließen es uns auf dem Balkon gut gehen. So lässt es sich leben!

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Oktober

Im Oktober hatte ich Geburtstag und meine Eltern kamen für ein langes Wochenende zu Besuch. Das war ziemlich cool! Ich konnte ihnen mein Leben hier zeigen und ganz viel Zeit mit ihnen verbringen. Anschließend ging mein Blog online – zweites Highlight im Oktober! Yeah! Am letzten Oktoberwochenende besuchte mich dann meine Freundin aus Chemnitz: Wir hatten sechs Tage Sonnenschein und konnten die Zeit zusammen mehr als genießen. Sie hat sich über Urlaub gefreut und ich über Gesellschaft – es war perfekt.

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November

Der November startet auch gleich mit Besuch: eine Freundin aus Leipzig. An diesem Wochenende hatten wir allerdings Pech mit dem Wetter. Aber Nizza ist zum Glück auch im Regen schön, Cannes jedoch nicht, wie sich herausstellte. Auch dieses Wochenende war wirklich gut. Danach hatte ich viel Zeit für mich selbst und der November hatte wirklich die längsten Tage. Das Wetter wurde zwischenzeitlich schlecht und mir wurde langweilig. Doch als die Sonne zurückkam brachte sie mir auch neue Motivation und ich beendete den Monat mit einem genialen Ausflug nach Menton.

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Dezember

Der Dezember war toll. Es kehrte Weihnachtsstimmung in die Stadt ein! Ich besuchte den Weihnachtsmarkt unter Palmen, trank Glühwein und verbrachte die letzten einsamen Bürotage. Die letzten sonnigen Tage in Nizza vergingen sehr schnell und am 4. Advent kam mein Bruder zu Besuch. Auch ihm zeigte ich meine Kurzzeitheimat mit ein bisschen Stolz und Trauer im Herzen. Wir nutzen die Tage, fuhren Riesenrad, gingen shoppen, bestaunten noch einmal gemeinsam die Schönheit der Stadt und das wundervolle blaue Meer. Und dann stiegen wir mit gepackten Koffern und vielen Erinnerungen ins Flugzeug.

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Danach traf ich auf all die lieben Menschen, die ich so vermisst habe und verbrachte tolle Vorweihnachts-, Weihnachts- und Nachweihnachtstage mit Glühwein, Plätzchen, Spielen, Reiseberichten und ganz viel Liebe.

Ich hoffe, ihr hattet ein ebenso wunderbares Jahr. Ich werde es jetzt bei einem wunderbaren Abend mit 4 wunderbaren Menschen ganz wunderbar ausklingen lassen. Danke 2016 ♥

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Was war euer schönster Moment? Ich wünsche euch einen tollen Silvesterabend und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

ahoi-katharina

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