Zeitreise

Es kommt immer anders als man denkt:

Verdammt, der Januar war zu kurz! Das neue Jahr ist schon wieder 5 Wochen alt und bisher lief eigentlich alles anders als geplant. Vielleicht sollte ich aufhören mit dem Pläne schmieden. Dabei habe ich schon auf gute Vorsätze verzichtet – das klappt ja sowieso nie. Naja Pläne hin oder her, im Januar war einiges los. Deswegen habe ich eigentlich auch gute Ausreden für meine Abwesenheit auf dem Blog. Trotzdem plagt mich das schlechte Gewissen, denn während ich diese Zeilen in den Laptop tippe, merke ich, was ich da selbst immer verpasse. Und ich hatte mir so schöne Themen überlegt für diesen Monat!

Als Erstes wollte ich euch von den Unterschieden meines Bloggens zwischen dem Auslandsaufenthalt und dem Wiederzuhausesein schildern. Das ich mich so rar mache beschreibt die Unterschiede wohl am Besten! Mein Tagesablauf ist nicht mehr so regelmäßig und meine Abende und Wochenenden verbringe ich nicht mehr allein. Das ist zwar schön, aber manchmal vermisse ich meine ruhigen Stunden auch. Deswegen müsste ich mir die Zeit für den Blog hart erarbeiten und anderen schönen Dingen vorziehen und das habe ich bisher leider noch nicht geschafft. Ich habe auch wirklich wenig Gedanken an den Blog „verschwendet“, weil ich wirklich jede Menge andere Dinge um die Ohren habe. Aber ich nehme es mir wirklich vor die Zeit zu finden. Und ich hoffe, wenn ich ab März wieder in meiner WG wohne, einen geregelten Tagesablauf habe und ich wieder einen Alltag für mich finde, dass ich dann auch dem Schreiben wieder mehr Zeit widmen kann.

20170109_111112Außerdem wollte ich euch von meinem Ausflug nach Karlsruhe berichten. Ich war 5 Tage in der gemütlichen Stadt und habe Familie besucht. Trotz des schwierigen Januar-Wetters konnte ich einen guten Eindruck von der Stadt gewinnen, war begeistert von dem riesigen Schloss inmitten dieser und konnte im Naturkundemuseum so einiges lernen (das Medienzentrum war leider geschlossen). Rundum ein gelungener Städtetrip! Leider wurde ich einige Tage später krank. Durch einen sonntäglichen Arztbesuch in der Notaufnahme bin ich mit einer Nierenbeckenentzündung im Krankenhaus festgehalten worden. Sehr bitter! Eine Woche Liegen, Trinken, Pinkeln und VOX schauen. Zum Glück hatte ich täglichen Besuch und hab die Woche auch geschafft – allerdings war mein Zeitplan dann komplett hinüber.

Denn statt euch nun von Winterspaziergängen, Schlittenfahrten, intensiven DM-Besuchen und einem Umzug zu berichten oder euch mit einer Hommage an Alan Rickman (Todestag 14.01.2016) zu begeistern, musste ich mich dringend auf einen Termin in der Uni vorbereiten: die erste Besprechung für meine Masterarbeit. Diese Treffen musste ich aufgrund des Krankenhausaufenthalts schon um eine Woche verschieben. Und auch wenn ich ein wenig unmotiviert begonnen habe, war ich schnell froh darüber wieder mal etwas wissenschaftlich unterwegs zu sein und habe mich zum ersten Mal seit Langem wieder als Student gefühlt. Die Studien waren zudem interessant und ich freue mich tatsächlich ab März richtig loslegen zu können, zumal die Sitzung mit meiner Betreuerin auch wirklich sehr gut lief.

Doch mit dem alten-neuen Studentendasein war mein Monat natürlich noch nicht gefüllt genug. Reisevorbereitungen warteten bergeweise auf mich! Auch das hätte ich euch gern in einem schicken Beitrag erzählt, aber hey, kurz und knackig ist ja auch mal nett. Ja grade erst wieder eingelebt, bin ich dem Fernweh zuvor gekommen und starte am Montag eine dreiwöchige Amerikareise! Und dafür muss man tatsächlich einiges vorbereiten. Für mich geht es für eine Woche nach Vancouver, dann weiter nach Seattle, San Francisco und schließlich nach Los Angeles. Es klingt auch kurz bevor es losgeht noch ziemlich unrealistisch, aber mittlerweile habe ich alle Flüge, Unterkünfte und Bustickets gebucht, Einreisegenehmigungen aus beiden Staaten erhalten und ein paar Dollar im Geldbeutel. Der Traum nimmt also Gestalt an und im Nebenzimmer türmen sich Klamotten, Reiseführer und andere Wegbegleiter.

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Und damit ich jetzt auch meine ganze Energie für diesen Trip verwenden kann, wird der Februar zu meinem Bedauern genauso ruhig werden wie das bisherige Jahr. Fotos gibt es aber natürlich immer topaktuell bei Instagram.

Ich hoffe, ich kann euch dann ab März mit jede Menge Eindrücken aus der großen weiten Welt ein paar neue Beiträge liefern und dann bald einen guten Rhythmus finden, um dem Blog wieder neues Leben einzuhauchen.

ahoi-katharina

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