Naturkosmetik

Nach meinem DM-Fastenopfer habe ich es geschafft meine Drogeriebesuche einzudämmen und gehe eigentlich nur noch zwei Mal im Monat dort vorbei. Immer mit einer schönen Liste und kaum ausschweifenden „Test-Käufen“. Allerdings hat sich nicht nur die Menge meines Einkaufs reduziert, sondern auch die Produkte selbst haben sich verändert. Denn im April kam zum wiederholten Male das Thema Mikroplastik in unserer WG zur Sprache. Natürlich war allen bekannt, dass in den Kosmetikprodukten nicht immer die allerfeinsten Inhaltsstoffe enthalten sind, aber so lang ich alles vertrage, es gut riecht und prima pflegt, war ich bisher immer zufrieden. Aber dabei wird es nicht bleiben. Mikroplastik ist eine doofe Sache, nicht gut für die Umwelt und damit auch belastend für mich. Und für euch übrigens auch.

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Warum?
In fast allen Kosmetikprodukten sind zahlreiche synthetische Kunststoffe enthalten, die wir vom Waschbecken direkt in den Ozean spülen. Über 100.000 Plastikpartikel spülen wir bei jedem Duschvergnügen in den Abfluss. Das kann nicht gut sein. Doch nicht nur verschiedenste Polymere sind in den Produkten enthalten, auch hormonelle Wirkstoffe, Stoffe, die die Hautbarriere stören oder sogar Stoffe, die als giftig oder krebserregend gelten. Natürlich in so geringen Mengen, dass es nicht verboten werden „kann“ und mit Abkürzungen, die kein Mensch versteht. Deswegen habe ich mir die App „Codecheck“ heruntergeladen. Hier kann man alle möglichen Produkte einfach scannen und erfährt alles über die Inhaltsstoffe – super praktisch und sehr zu empfehlen!

Alles neu macht der Mai:
Ich habe mir gleich alle meine Kosmetikprodukte zur Hand genommen und mit Bedauern festgestellt, dass ich wohl einige das letzte Mal gekauft habe. Eigentlich war fast überall Mikroplastik oder andere Schadstoffe in allen Formen und Varianten enthalten. Mist! Gerade jetzt wo ich eine tolle Pflegelinie für mein Gesicht gefunden hatte, und auch mit meiner Haarpflege endlich mal zufrieden war. Aber was solls, es muss sich trotzdem etwas ändern und so werde ich in Zukunft versuchen meinen Kosmetikbedarf in der Naturkosmetikabteilung zu stillen. Vielleicht wird das nicht immer klappen, aber der Anspruch ist schon mal da und ein paar Sachen sind auch schon ins Bad gewandert:

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Die Produkte der Limited Edition sind mir schon vor meiner Untersuchung der Inhaltsstoffe aufgefallen. Ein schickes Design und der Duft war auch ganz toll. Deswegen habe ich die Handcreme auch schon eine Weile und finde die echt super. Die Pflegedusche habe ich ausversehen gekauft, weil sie im falschen Regal stand und ich eigentlich die Bodylotion wollte. Naja die wird trotzdem alle und die Körperlotion habe ich natürlich noch nachgekauft. Alle Produkte riechen wirklich super frisch und natürlich!

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Auch die Fußcreme habe ich schon länger in Benutzung und finde sie wirklich toll. Der Duft ist sehr erfrischend und die Creme lässt sich leicht auftragen und zieht schnell ein – wichtig an den Füßen! Die Lavendel-Seife recht ganz toll und ich bin schon gespannt, wie die Wirkung ist, da ich oft trockene Hände von Seife bekomme. Die Zahncreme wollte ich auch mal ausprobieren, aber die gefällt mir gar nicht. Der Geschmack ist merkwürdig und auch die Konsistenz ist irgendwie gewöhnungsbedürftig. Da weiß ich noch nicht genau, was ich damit nun mache.

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Die beiden Produkte habe ich, wie man sieht, noch nicht ausprobiert. Aber bei Masken bin ich relativ unempfindlich und die letzte Lippenpflege, die ich von Alverde hatte, war echt super.

Also ich habe bisher sehr viele tolle Naturkosmetikprodukte in der Drogerie gefunden. Alverde ist natürlich die Eigenmarke von DM, aber auch Rossmann hat eine günstige Eigenmarke. Die Produkte sind alle erschwinglich und eine gute Alternative zu meinen bisherigen Einkäufen.

Falls ihr auch eure Pflegeprodukte nach ihren Inhaltsstoffen auswählen wollt, dann ladet euch hier die App runter!

ahoi-katharina

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